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12. Mai 2009

Seniorenbund / Petritz an Kärntner Sozialpolitiker: Mit uns gibt es diesen Rückschritt nicht!

Landesrat Ragger kann gerne zusätzliche Verbesserungen vornehmen, aber nicht auf Kosten der Familien! Petritz verwundert über Aussagen von Landesrat Martinz!

Klagenfurt, 12. Mai 09: Ebenso wie Europa-Seniorenkandidat Heinz K. Becker lehnt Bundesrat Karl Petritz, Landesobmann des Kärntner Seniorenbundes und Bundesobmann-Stellvertreter des Österreichischen Seniorenbundes, den heutigen Vorstoß einiger Kärntner Landespolitiker, den so genannten Kinderregress wieder einzuführen, vehement ab:

"Das wird es mit dem Seniorenbund nicht geben! In allen Bundesländern gibt es derzeit aufgrund der schwieriger werdenden Zeiten mehr oder weniger Probleme mit der Budgeterstellung. Aber nur in Kärnten sollen ausgerechnet die ohnedies belasteten Familien die Zeche zahlen! Die Politiker in Kärnten haben sich den teuersten Wahlkampf aller Zeiten geleistet und jetzt sollen ausgerechnet verunsicherte Pflegebedürftige und deren Angehörige dafür bezahlen!"

Bezugnehmend auf die unglaubwürdigen Versuche Raggers, heute Mittag "zurückzurudern" und seltsame Mischmodelle zu erfinden, findet Petritz deutliche Worte: "Hören Sie sofort auf damit, die Menschen gegeneinander auszuspielen! Niemand hält Sie davon ab, die Bedingungen bei der mobilen Pflege auszubauen, wie dies andere Bundesländer längst von sich aus tun. Aber Sie werden es sicher nicht auf Kosten der betroffenen Familien tun – dafür wird der Seniorenbund in ganz Österreich kämpfen, ganz besonders in Kärnten!"

Enttäuscht und verwundert zeigt sich Petritz auch über die Wortmeldungen von VP-Landesrat Martinz. "Dazu wird es noch klärende Gespräche geben! Der heutige Tag beweist einmal mehr: Wir brauchen Senioren-Vertreter auf allen Ebenen. Von der Gemeinde bis nach Brüssel," so Bundesrat Petritz abschließend.



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