Artikeltext Hauptmenü Suche Impressum Kontaktdaten Hauptmenü:
8. März 2010

Khol zu gestrigem ORF-Bericht: Immer mehr Pensionsbezieher arbeiten!

Jene, die arbeiten wollen, sollten dies legal tun dürfen und für ihre Leistung belohnt werden!

Wien, 02. März 2010 – "In der gestrigen ORF Sendung 'Heute in Österreich' wurde bestätigt, was wir schon seit Jahren deutlich aufzeigen: Immer mehr Menschen wollen auch in der Pension oder nach dem Erreichen des gesetzlichen Pensionsantrittsalters beruflich tätig sein. 40.000 Pensionsbezieher sind mittlerweile schon offiziell als geringfügig Beschäftigte tätig, viele jedoch flüchten in die Schwarzarbeit. Es gilt hier rasch bessere Rahmenbedingungen zu schaffen", erklärt Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes.

Wer mit einer der Sonderpensionsformen (zB Korridorpension) aus dem Arbeitsleben ausscheidet (ausscheiden muss), darf bis zum Erreichen des gesetzlichen Pensionsantrittsalters lediglich bis zur Geringfügigkeitsgrenze (2010: 366,33 monatlich) zur Pension dazu verdienen. "Liegt man nur einen Euro über dieser Grenze, verliert man gleich die ganze Pension. Diese Regelung ist ungerecht und gilt zudem nur für den gesetzlichen Pensionsbereich, nicht jedoch für Beamte", erklärt der Seniorenbundobmann, der die Anpassung dieser so genannten Ruhens- und Wegfallensbestimmungen im Zuge der derzeit zu verhandelnden Neuregelung der Sonderpensionsformen anstrebt.

"Für all jene, die gerne über das gesetzliche Pensionsantrittsalter hinaus arbeiten möchten und auch die Möglichkeit dazu haben, haben wir unser 'Belohnungs-Modell' vorgestellt, das mit 6 % Zuschlägen pro länger gearbeitetem Jahr einen zusätzlichen Anreiz bieten soll", so Khol weiter. "Gleichgültig, ob Menschen nach der Pensionsgrenze durchgehend auf ihrem Arbeitsplatz bleiben oder ob sie nach der Pensionierung noch tätig sein möchten – es ist unsere Pflicht hier Rahmenbedingungen zu schaffen, die diese Menschen ermutigen. Die Gruppe dieser Menschen steigt stetig und wir werden ihre Unterstützung künftig noch dringend brauchen. Abgesehen von den Vorteilen, die dies für die Finanzierung der sozialen Systeme bringt", ist Khol abschließend überzeugt.



(Text drucken) Drucken

PROMOTION


NEUES Magazin für
ERFAHRENE Frauen!
SENIOREN & FAMILIE
LEISTUNG SOLL SICH LOHNEN!
DEN "DIGITALEN-GRABEN" SCHLIESSEN!

BUCH-TIPP des Monats

KÄRNTEN 05.-10. JUNI

ROSE und NESSEL 2009

Senioren: DIE Zielgruppe von morgen!

ÖSB-BUCH: Die Freiheit hat kein Alter
+ + + ÖSB: Starke Stimme für starke SeniorInnen! + + +
Impressum
Barrierefrei