Sicherheit: Viel mehr als ein Gefühl.

Ingrid Korosec

Präsidentin des Österr. Seniorenbundes
Abgeordnete zum Wr. Landtag
Volksanwältin a.D.

Was ist heute schon sicher? Sicher ist eigentlich nur, dass nichts sicher ist. Und niemand. Auch die österreichische Bevölkerung fühlt sich immer weniger sicher.

Und wie ist das bei Ihnen? Fühlen Sie sich ganz sicher? Wenn Ihre Antwort „Ja“ ist, dann bilden Sie eine Ausnahme. Dann gehören Sie zu jenen 14 Prozent der heimischen Bevölkerung, die dieses Gefühl teilen.

65 % haben den Eindruck, dass es mehr Kriminalität gibt.

Knapp zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher, exakt 65 Prozent, haben den Eindruck, dass die Anzahl der Verbrechen in den letzten Jahren gestiegen ist. Diese statistischen Daten gehen aus einer aktuellen IMAS-Umfrage hervor. Die Studie spiegelt das persönliche Sicherheitsempfinden wider. Und dann gibt es noch die amtliche, also offizielle, Statistik. Die sagt etwas ganz anderes. Sie spricht von einer „relativ stabilen, sogar in manchen Bereichen rückläufigen Kriminalitätsrate“.

Ein Widerspruch zwischen Gefühl und Faktenlage.

Sehen Sie: Da liegt ein Widerspruch. Eine Diskrepanz zwischen der gefühlten und der tatsächlichen Sicherheit. Aber warum ist das so? Die Bevölkerung erkläre sich diese Diskrepanz vor allem mit der „allgemeinen Krisensituation, der Terrorgefahr und der Vielzahl an Berichterstattungen durch klassische und soziale Medien“, sagt die Studie. Und noch etwas zeigt sich deutlich: Das Empfinden einer gestiegenen Verbrechensrate steigt mit dem Alter.

Ist Unsicherheit eine Altersfrage?

Das bedeutet: Vor allem wir Älteren fühlen uns oft unsicher. Diese Unsicherheit lässt sich aber nicht durch objektive Fakten untermauern. Aber was hilft’s? Subjektive Gefährdung oder objektive – wenn wir uns nicht sicher fühlen, dann ist etwas nicht in Ordnung. Und dann muss etwas dagegen unternommen werden.

Die Lösung: Gemeinsam für mehr Sicherheit!

Und das schaut so aus: Die Aktion “GEMEINSAM.SICHER in den besten Jahren“, eine neue Initiative von Seniorenbund und Innenministerium, geht vorrangig auf die Sicherheitsbedürfnisse von Seniorinnen und Senioren ein. Die Zusammenarbeit von Seniorenbund und Polizei wird nunmehr intensiviert und gefördert. Wie das genau abläuft, erfahren Sie hier!

Lassen Sie uns gemeinsam mit der Polizei unser aller Sicherheitsempfinden stärken. Sie werden sehen, es klappt. Ganz sicher!

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Letzte Änderung: 28.07.2017
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