Briefwahl - Mit der Wahlkarte stressfrei Ihre Stimme abgeben!

Ingrid Korosec

Präsidentin des Österr. Seniorenbundes
Abgeordnete zum Wr. Landtag
Volksanwältin a.D.

Am 29. September entscheidet sich, welchen Weg Österreich in Zukunft gehen wird. Wichtige Zukunftsthemen für mehr soziale Gerechtigkeit stehen auf dem Spiel. Dazu gehört eine nachhaltige Absicherung der heimischen Pflege, unter anderem mit einer steuer- und budgetfinanzierten Pflegeversicherung und einem Pflege-Daheim-Bonus von bis zu 1500 Euro als Unterstützung für pflegende Angehörige. Ein automatisches Pensionssplitting, welches Frauen vor Altersarmut schützt. Ausbau der Kinderbetreuung, um Eltern den Spagat zwischen Beruf und Familie zu erleichtern. Der Wegfall staatlicher Gebühren, um jungen Familien den Kauf des ersten Eigenheims zu erleichtern. Und nicht zuletzt die Abschaffung der Kalten Progression, die Steuererleichterung für alle Menschen bringt. Das alles kann nur mit einer starken Volkspartei umgesetzt werden.

Ich bin davon überzeugt, dass es die Pflicht jeder Bürgerin und jedes Bürgers ist, vom Wahlrecht auch Gebrauch zu machen. Denn das Stimmrecht ist das Rückgrat der Demokratie und macht diese erst lebensfähig. Vor allem für ältere Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ist der Gang zum Wahllokal jedoch oft eine schier unüberwindbare Hürde. Außerdem möchten viele in aller Ruhe wählen und sich nicht im Wahllokal hetzen lassen.

Die Stimme der älteren Generation zählt und muss unbedingt gehört werden! Die Briefwahl per Wahlkarte ermöglicht es daher, stressfrei und problemlos die Stimme auch zuhause abzugeben.

Briefwahl - So geht's:

Wie wähle ich?

Auf der Wahlkarte bzw. dem amtlichen Stimmzettel haben Sie zusätzlich zur Wahl einer Bundespartei (zB der ÖVP) drei Vorzugsstimmen (mit Name oder Nummer) für die Kandidatinnen und Kandidaten der gewählten Partei:

  • Vorzugsstimme für die Bundeswahl, zB „Kurz“ (oder „1“)
  • Vorzugsstimme für den Landeswahlkreis
  • Vorzugsstimme für den Regionalwahlkreis: Diese sind auf den Wahlkarten und Stimmzetteln für Ihre Region aufgedruckt, Sie können eine Person auswählen

Wo kann ich eine Wahlkarte beantragen?

  • Das ist sowohl schriftlich als auch persönlich
  • Auf Ihrem jeweiligen Stadt- oder Gemeindeamt möglich.
  • In Wien sind die magistratischen Bezirksämter zuständig.
  • Die Wahlkarte kann auch per Handysignatur beantragt werden, aber NICHT per Telefon!

Welche Dokumente benötige ich?

  • Persönlich: Identitätsdokument wie Führerschein oder Reisepass.
  • Schriftlich: Glaubhafter Identitätsnachweis, zum Beispiel die Angabe der Passnummer oder eine Pass-/Führerscheinkopie.

Wie lange habe ich Zeit, eine Wahlkarte zu beantragen?

  • Schriftlich: Spätestens bis Mittwoch, 25. September
  • Persönlich oder durch bevollmächtigte Person:Spätestens bis Freitag, 27. September, 12 Uhr

Bis wann muss ich die Wahlkarte abgeschickt oder abgegeben haben?

  • Ganz wichtig: Die Wahlkarte muss unbedingt bis um 17 Uhr am Wahlabend bei der zuständigen Bezirkswahlbehörde eingelangt sein! Wenn Sie die Wahlkarte per Post verschicken, müssen Sie das daher auf jeden Fall ein paar Tage vorher tun. Das Datum des Poststempels allein genügt nicht! Das Versenden einer Wahlkarte ist übrigens immer kostenlos, das Porto zahlt die Republik.
  • Sie können die Karte aber auch persönlich oder durch eine bevollmächtigte Person bis 17 Uhr am Wahlabend bei der Bezirkswahlbehörde oder in einem Wahllokal abgeben.
  • Und nicht vergessen: Die Wahlkarte muss ausgefüllt und verklebt im beigelegten Kuvert abgegeben oder versandt werden. Andere Kuverts machen die Stimme automatisch ungültig!
  • Das Wahlkartenkuvert muss außerdem UNBEDINGT unterschrieben sein!

Weitere Informationen finden Sie auch in der Wahlkarteninformation auf oesterreich.gv.at. Gerne helfen wir Ihnen auch telefonisch unter 01/ 40 126 430 weiter.

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