Mit den Gasthäusern kehrt ein Stück Geselligkeit zurück!

Ingrid Korosec

Präsidentin des Österr. Seniorenbundes
Abgeordnete zum Wr. Landtag
Volksanwältin a.D.

Seit vergangenem Freitag sind wir der Normalität wieder einen Schritt näher gekommen. Gasthäuser und Lokale dürfen wieder aufsperren. bereits die Ankündigung dessen vor wenigen Wochen hat mich sehr gefreut. Ich bin überzeugt, dass diese Lockerung für uns alle eine gute Nachricht ist. Der Mensch ist nun mal nicht gern allein und die Geselligkeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur.

Ein Kaffee mit Freunden, gemeinsames Essen mit der Familie, die Karten- oder Würfelrunde beim Stammwirt: Auf all das mussten wir in den vergangenen Wochen nahezu komplett verzichten. Mit Disziplin und Durchhaltevermögen haben wir uns wieder ein Stück dieser Lebensqualität zurückerobert. Das ist nicht nur Balsam für die Seele, uns wird so eine Möglichkeit gegeben, die strauchelnde Gastronomie zu stützen und tausende Arbeitsplätze zu retten.

Auch beim Kaffeehausbesuch: Händewaschen, Abstand halten, Maske tragen

Trotzdem können wir noch nicht so eng und ausgelassen im Wirtshaus oder im Gastgarten beisammen sein, wie wir es gewohnt sind. Das dient zu unserem Schutz und dem Schutz anderer:

  • Wir dürfen maximal zu viert (plus minderjährige Kinder und Enkelkinder) an einem Tisch sitzen.
  • Momentan gibt es keine freie Platzwahl – das Gasthauspersonal bringt uns zu unserem Tisch.
  • Zu anderen Gästen sollten wir einen Meter Sicherheitsabstand halten.
  • Wenn wir das Gasthaus betreten, müssen wir einen Mund-Nasenschutz (Maske oder Gesichtsschild aus Plexiglas) tragen. Diesen dürfen wir nur bei Tisch abnehmen.
  • Es gibt keinen Schankbetrieb.
  • Gasthäuser sperren um 23 Uhr.

Ein großer Schritt nach vorne

Nicht nur an diese Einschränkungen werden wir uns vorerst gewöhnen müssen. Auch von maskierten Kellnerinnen und Kellnern bedient zu werden, mag befremdlich wirken. Darüber hinaus sollten wir uns auf unsere Eigenverantwortung besinnen und abwägen, ob ein Gasthausbesuch wirklich notwendig ist – trotz der Freude darüber, dass wir es wieder können.

Trotzdem halte ich Unmut für fehl am Platz: Denn vergessen wir nicht, dass für uns vor ein paar Wochen ein Wirtshausbesuch noch in den Sternen stand. Die jetzigen Regeln sind daher ein großer Schritt nach vorne. In diesem Sinne: Gehen wir den Weg gemeinsam weiter und bewahren wir uns unsere Geselligkeit.

Bleiben Sie gesund!

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