Solidarität: Jetzt und in der Zeit nach Corona!

Ingrid Korosec

Präsidentin des Österr. Seniorenbundes
Abgeordnete zum Wr. Landtag
Volksanwältin a.D.

Das Coronavirus hat uns allen in den vergangenen Wochen stark zugesetzt. Egal ob ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen, Pflegebedürftige, Gesundheits- und Pflegepersonal, Mütter, Kinder: Wir alle müssen unseren Alltag stark einschränken, zuhause bleiben, Sozialkontakte vermeiden, Abstand halten und uns regelmäßig die Hände waschen. Wir tun dies nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch zum Schutz anderer. Dazu gehört auch, in der Öffentlichkeit Mundschutzmasken und idealerweise auch noch Handschuhe zu tragen. Die Krise trifft uns alle, daher können wir sie nur gemeinsam durchstehen und müssen weiter gemeinsam durchhalten.

Diese notwendige Solidarität in der Gesellschaft und zwischen den Generationen hat sich in den vergangenen Wochen auf eindrucksvolle Art und Weise gezeigt. Egal ob hauptberuflich oder ehrenamtlich, im Handel oder im Gesundheitswesen, mit Kindern oder Senioren, mobil oder stationär, geistig oder körperlich: So viele Menschen geben in der Corona-Krise alles für uns und füreinander, auch unter Gefährdung der eigenen Gesundheit. Täglich setzen sie sich dafür ein, uns das Leben in dieser schweren Zeit zu erleichtern. Dafür können wir nicht oft genug Danke sagen!

Niemand wird zurückgelassen

Darüber hinaus werden auch alle gesellschaftlichen Gruppen die wirtschaftlichen Folgen dieser Pandemie spüren – in vielen Familien sind schon jetzt Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit oder finanzielle Unsicherheit Realität. Bund, Länder und Sozialpartner haben ein erstes Soforthilfepaket in der Höhe von 38 Milliarden Euro geschnürt, um die wirtschaftlichen Folgen der Krise kurzfristig abzufedern. Die Bundesregierung hat versichert, dass alles Nötige getan wird, um diese Situation zu meistern und niemand zurückzulassen.

Wir werden alle unseren Beitrag leisten

Zusammenhalt und Solidarität sind wichtiger denn je. Wir sitzen alle im selben Boot und wir werden alle mithelfen, dieses Boot wieder in ruhige Gewässer zu steuern. So wie wir die gesundheitliche Krise nur gemeinsam bewältigen können, werden wir die wirtschaftlichen Folgen danach nur gemeinsam bewältigen können.

Jetzt gilt es, gemeinsam und solidarisch die Gesundheitskrise zu bewältigen. Wir brauchen eine Hochkonjunktur an Vernunft, Solidarität und Hilfsbereitschaft, um das Virus einzudämmen. Danach werden wir alle zusammenstehen, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln, verloren gegangene Arbeitsplätze wieder zu schaffen und unser Alltagsleben wieder in Schwung zu bringen. Wir werden alle unseren Beitrag dazu leisten. Aus Verantwortung füreinander und für Österreich.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Ingrid Korosec

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Rat auf Draht (für Kinder und Jugendliche): 147

Telefonseelsorge Österreich: 142

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