Golf - Konzentration, Ausdauer und ein ausgiebiger Spaziergang!

Details zur Anmeldung für die Bundesgolftage 2022 werden sobald wie möglich von der Steirischen Landesorganisation bekanntgegeben!

Wer hat’s erfunden?

Was Golf anbelangt, sind es nicht die Schweizer, auch wenn der internationale Golfverband seinen Sitz mittlerweile in Lausanne hat. Oft gelten die Schotten als Eltern der geduldigen Sportart mit dem langen Schläger. Dabei ist diese Theorie durchaus umstritten. In den Niederlanden hat sich gleichzeitig eine ähnliche Sportart entwickelt, auch im antiken Ägypten, im antiken Rom, im frühen Japan sowie in Korea gibt es Spuren ähnlicher Sportarten, die sich aber nicht erhalten konnten.

Das heute bekannte Golf mit verbindlichen Regeln gibt es seit dem 15. Jahrhundert. Übrigens ist es erst ab diesem Zeitpunkt festgeschrieben, dass man seinen Mitspieler etwa beim Abschlag nicht stören darf (auf „zufälliges“ lautes Husten beim Abschlag des Anderen beispielsweise sollte daher verzichtet werden). Heute ist Golf eine Breitensportart, welche entgegen vieler Klischees nicht nur von Vorstandsvorsitzenden mit zu viel Zeit gespielt wird. Aktuell sind 60 Millionen Spielerbweltweit aktiv. Seit 2016 ist Golf wieder eine olympische Sportart.

Konzentration und Ausdauertraining

Der Schein trügt: Golf ist ein anspruchsvolles Ausdauertraining. Es kurbelt den Kreislauf an, fördert die Konzentration, die Bewegung in Kombination mit geringem Verletzungsrisiko hilft dabei, Blutdruck und Cholesterinspiegel zu senken und es werden bei einer Partie Golf 100 verschiedene Muskelgruppen, besonders in den Armen und Schultern, trainiert. „Noch dazu legt man auf einem 18-Loch Kurs pro Partie gute zehn Kilometer zu Fuß in der freien Natur zurück“, betont Bundessportreferent Walter Berger.

Bundesgolftage am Klopeinersee: Wer kommt unter „Par“?

Im Golfpark Klopeinersee wurden im Rahmen der Bundesgolftage 2021 des Seniorenbundes gleich mehrere hundert Kilometer absolviert. Im gemeinschaftlichen Wettbewerb versuchten die Spielerinnen und Spieler, den Ball mit so wenigen Schlägen wie möglich ins Loch zu befördern. Richtschnur dabei ist das sogenannte „Par“, also die Mindestanzahl an Schlägen, die ein sehr guter Spieler für ein Loch braucht. Dieser Wert kann natürlich unterboten werden, wer am Ende die meisten Punkte hat, indem er oder sie möglichst nah am Par-Wert eines Lochs ist (Stableford-Zählweise), gewinnt. Außerdem ist das Par für Spielerinnen und Spieler je nach ihrem Können (Handicap) unterschiedlich.

„Golf verlangt viel Disziplin, Konzentration und Ausdauer ab – also alles Tugenden, für die die Seniorinnen und Senioren bekannt sind“, betont Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec. Wie bei jedem Bundesturnier zeigte sich auch über die Meisterschaft hinweg, dass das Gemeinschaftsgefühl und der freundschaftliche Wettstreit vor dem Gedanken an den Sieg stehen – was aber nicht bedeutet, dass die Golferinnen und Golfer im besten Alter nicht alles gegeben hätten. Umso ausgelassener war die Stimmung beim anschließenden Kärntner Abend, wo auch die Siegerinnen und Sieger gefeiert wurden.

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